Unterstützer und Reaktionen

Die Unterstützerliste wird wegen möglicher datenschutzrechtlicher Implikationen nicht im Internet veröffentlicht. Sie wurde - wie angekündigt - an die zuständigen Politiker des Landes Niederösterreich sowie an die lokalen Medien übermittelt. Insgesamt haben mehr als 500 Personen die Petition "Ostumfahrung - So nicht!" unterschrieben.


Statement Radlobby Wiener Neustadt: 

"Land und Stadt lassen mit ihrer fehlenden Informationspolitik die AnrainerInnen im Regen stehen. 
Es gibt keine Information, wie sich das Verkehrsaufkommen mit oder ohne Ostumfahrung entwickeln wird. Es gibt keine Information, wie viel an Verkehr verlagert werden könnte bzw. wie viel Verkehr durch die neue Verkehrsader hinzukommt. Es gibt keine Information, auf welcher Verkehrsprognose der Bau basiert und ob diese überhaupt noch zeitgemäß ist. Bei einem Projekt dieser Größenordnung und mit diesen enormen Auswirkungen auf Mensch, Natur und lokale Wirtschaft sollte Bürgerbeteiligung an oberster Stelle stehen. Wir freuen uns über das Engagement der Bürgerplattform und unterstützen gerne."

Reaktionen aus Wiener Neustadt und Lichtenwörth* :


"Ich habe Ihr Flugblatt gelesen und finde auch, dass die Ostumfahrung nur eine zusätzliche Belastung darstellt.
Neue Straßen bewirken neues Verkehrsaufkommen.
Bedenkt man, dass es mit den öffentlichen Finanzen ohnedies nicht gut aussieht und laut jüngsten Meldungen fruchtbares Ackerland bzw. Natur in Österreich zu großzügig verbaut wird und damit unwiederbringlich verloren geht, wäre ein Umdenken in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Vernunft wirklich angebracht.
Ich finde es wichtig, dass sich Menschen dafür einsetzen und möchte mich ausdrücklich dafür bedanken."
"Das gesamte Naherholungsgebiet wird dadurch verschandelt. Darunter werden auch unsere Kinder in Zukunft schwer leiden. Verschmutzung Lärmbelästigung Zerstörungen der Landschaft Schadstoffbelastung von unseren Bauern produzierten Produkten. In diesem Fall sollten sich mal wirklich alle Lichtenwörther gemeinsam gegen dieses Projekt stark machen." 
"Zerstört das komplette Ortsbild verpestet Luft und Landschaft ist völlig unnötig."
"wenn so eine straße unbedingt gebaut werden muß, dann sollte sie unterflur geführt werden - wie z.b. teile der nordspange in wiener neustadt - weil sie so das landschaftsbild am wenigsten stört und dadurch auch die lärmbelästigung geringer wird. noch dazu stellt sich mir die frage ob so eine umfahrung überhaupt notwendig ist? die zahlen zeigen ja teilweise etwas anderes"
"Ein Prestigevorhaben, das auf Basis mangelhafter Grundlagen zu Lasten der Bevölkerung von Lichtenwörth gehen wird (insbesondere jene im Südwesten, die von der Trassenführung unmittelbar betroffen sein werden sowie der Anrainer entlang der L 4089 und Hauptstrasse, die noch mehr dem jetzt schon gesteigerten Durchzugsverkehr aus den Burgenland ausgesetzt sein werden). Der Bevölkerung von Lichtenwörth zusätzlich zu den enormen Emmissionsbelastungen der Schweinezuchtbetriebe im Ort auch noch den Staub, Lärm und die Schadstoffbelastungen zigtausender Kfz zukommen zu lassen, ist nicht nur unzumutbar, sondern den Einwohnern gegenüber verantwortungslos."
"Selbstverständlich möchte ich keine weitere Umfahrung, habe mir das Haus
in der xxx vor ca. 15 Jahren gekauft um Ruhe vom
Alltagslärm zu haben. Der Hauptgrund für den damaligen Kauf war die Lage
unmittelbar neben der Au, eigentlich ist der Fluglärm am Tag schon mehr
als genug, da sich kaum eine Maschine an die vorgegebene Flugroute hält,"
"Wir haben heute Ihren Folder erhalten und sind sehr erfreut darüber, dass es jemanden gibt, der die Initiative gegen die geplante Ostumfahrung ergriffen hat. Danke dafür!!!!!!! Genau die von Ihnen beschriebenen "gemütlichen Spaziergänge" oder Radausflüge über die Felder, die durch die Ostumfahrung nicht  mehr möglich sein werden, schätzen  wir sehr.... Auch wir haben uns schon darüber Gedanken gemacht, wieviel wir durch die Ostumfahrung an Wohnqualität verlieren werden."
"Dank Ihres Postwurf Folders wurde ich überhaupt aufmerksam. Es darf nicht sein, dass unser Naherholungsgebiet einem weiteren sinnlosen Bauprojekt zum Opfer fällt. Noch dazu ein wertvolles und geschütztes Naturgebiet sinnlos zu gefährden. Danke für Ihre Initiative."
"Vielen herzlichen Dank für Ihren Flyer die Ostumfahrung betreffend! Dass von einer Tieferlegung abgesehen wird, ist mir neu. Darauf dürfen wir auf keinen Fall verzichten!"


* Die Reaktionen wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen anonymisiert.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich kann mir kaum vorstellen dass der Bau der Ostumfahrung eine spürbare Erleichterung für den innerstädtischen Verkehr bedeutet. Es wird lediglich mehr Geld verbaut das wir zum ersten nicht besitzen und in Projekte investiert wovon die Bürger dieser Stadt nicht profitieren

Anonym hat gesagt…

Ich bin als Anrainer unmittelbar betroffen und kann den Argumenten der Befürworter dieses Projektes keinerlei Glauben schenken. Die Sinnhaftigkeit ist für mich mehr als fraglich, außer daß ein weiteres Naherholungsgebiet dieser Stadt geopfert wird.

Anonym hat gesagt…

Diese Umfahrung zieht nur noch mehr Verkehr an und zerstört das Erholungsgebiet für viele Wr.Neustädter.

Anonym hat gesagt…

Der Artikel von Schneeberger in der NÖN besteht nur aus Panik macherei und Felinformationen. Warum sollte jetzt noch das Verkehrsaufkommen in Lichtenwörth ansteigen nach der langen Zeit wo die Umfahrung bis zum Kreisverkehr Lichtenwörth schon offen ist? Weiters ist die Umfahrung für Lichtenwörth überhaupt keine Entlastung nur eine Belastung. Die Ortsumfahrung von Lichtenwörth die was bringen würde und die 1 Million für die Gemeinde war ja auch nur warme Luft von Schneeberger.

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

Nach den zuletzt veröffentlichten Informationen ist die Ostumfahrung unnötig wenn nicht sogar die Quelle neuer Belastungen für die Stadt!