Freitag, 18. September 2015

Ostumfahrung: Was uns erwartet



In nächster Zeit ist mit der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den letzten Teil der Ostumfahrung (Schafflerhof bis Neudörfler Straße) zu rechnen. Wenn die UVP abgeschlossen ist, dann können schon die Bagger auffahren. Für viele Anrainer in Wiener Neustadt, aber auch für die Bewohner von Lichtenwörth, bedeutet das nichts Gutes.

Die Ostumfahrung bringt
  • eine massive Lärm- und Schadstoffbelastung
  • einen nicht mehr wieder gut zu machenden Eingriff in die Natur
  • einen Eingriff bzw. eine Beeinträchtigung des Natura-2000-Gebietes Warme Fischa
  • eine großflächige Zerstörung bisher unbelasteter Gebiete. 
  • eine Vernichtung von wertvollem Ackerland

Die Ostumfahrung bringt keine Verkehrsentlastung

Was die Ostumfahrung nicht bringen wird, ist die von Politikern propagierte Entlastung der innerstädtischen Verkehrswege. Selbst die vom Land Niederösterreich beauftragten Verkehrsplaner rechnen mit keiner wesentlichen Entlastung durch die Ostumfahrung

Was die Ostumfahrung sehr wohl bringt, ist eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebens- und Wohnqualität all jener, die am Schafflerhof, in der Lichtenwörther Gasse, im Siedlungsgebiet rund um die Stampfgasse bzw. im neuen Siedlungsgebiet Kleines Lazarett wohnen. Die Gemeinde Lichtenwörth wird durch die vorherrschende Windsituation einen Gutteil der Schadstoffbelastung abbekommen. 


Billigvariante macht alles noch schlimmer


Die Ostumfahrung soll um jeden Preis durchgezogen werden. Da Geld aber knapp ist, wird das Ganze als absolute Billigvariante geplant: auf eine Tieferlegung der Trasse wird aus Kostengründen verzichtet. Die Trasse wird sogar über Bodenniveau geführt - bis zu fast elf hohe Meter Wände (Straßenaufbau + Lärmschutzwände) werden bisher unberührtes Gelände durchschneiden. Das bedeutet, die Ostumfahrung wird weithin sichtbar und weithin hörbar sein. Da nutzen auch die „schönsten“ Lärmschutzwände nichts. 

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